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Remi , Semi und all diese Begriffe

Wenn man eine neue Perücke sucht, stößt man an unglaublich viele Begriffe, die Keiner versteht. Sie alle klingen wichtig und erscheinen nur verwirrend. Remi, Semi und so vieleanderer Begriffe, die nicht genau erklärt werden. Hier einige Fakten, die Sie wissen müssen, damit Sie auch sicher eine gute Perücke erwischen:

  1. Das Haar selbst:

    Auf dem Markt gibt es eine Menge an verschiedenen Haarsorten und zu verstehen was da passiert, ist schwer. Leider sind die Begriffe nicht standarisiert und werden beliebig nach Verständnis der Verkäufer verwender. Remi, Semi, Virgin, alles Begriffe, die eigentlich eine Definition besitzen und doch verschieden verwendet werden.
    Wenn Sie also eine gute Wahl treffen wollen, ist es wichtig auf folgendes zu achten: die Haarkutikula, also äußere Haarschuppenschicht, sollte in jedem Fall in die selbe Richtung schauen. Bei billigeren Perückenproduktionen ist das nicht immer der Fall und daher geht die Perücke auch schneller kaput.
    Außerdem ist es gut, wenn die Haare noch naturbelassen sind, also keine Färbegänge oder chemischen Prozesse durchgemacht hat. Das ist natürlich eine Frage des Preises und ist kein Muss. Aber je natürlicher die Haare belassen werden, desto besser schauen sie aus und Sie haben länger was davon.
    Die Herkunft der Haare spielt eine große Rolle. So sind indische Haare zum Beispiel die Billigsten am Markt, weil sie sehr robust und leicht zu finden sind. Ohne chemischen Prozesse bekommt man das Haar kaum hell und so sind sie meistens auch behandelt. Als Gegenstück sind die europäischen Haare ein gutes Beispiel, diese sind sehr fein, und da es viel helle Frauen gibt, so gibt es eine Bandbreite an Farben, die man bekommen kann. Dennoch sind sie nicht so leicht zu bekommen und daher auch teurer. Zwischen diesen Beispielen gibt es eine Bandbreite and asiatischen Haaren, brasilianischen Haaren, russischen Haaren, etc. die alle einen Standard haben der sehr gut oder weniger gut ist, je nachdem was Sie suchen und was Ihr Budget ist.

  2. Das Haarnetz:

    Das Haarnetz ist ein großes Fragezeichen. Es muss bequem sein, es muss lange halten und gut aussehen. Beliebt sind beim Verkauf die Full-Lace Perücken (nachzulesen in einem anderen Artikel), die zwar Anfangs sehr gut aussehen, aber sehr schnell kaput gehen und nicht anpassbar sind. Daher achten Sie auf das Netz bevor Sie eine Perücke kaufen. Ein Netz, das ein Fachmann anpassen kann und ohne Klebestreifen hält, ist ideal.

  3. Der Begriff Skin-top:

    das ist ein Stück Stoff, meist aus Seide, das den Anschein einer Kopfhaut imitiert. Es wird an die obere Seite des Netzes genäht, dort wo Ihr Scheitel hinkommt. Ein gutes Skintop hält sehr lange, ist so natürlich wie ein Lace, hält aber viel länger. Die Meisten Lace-Perücken haben das nicht und so entsteht viel schneller Haarausfall.

  4. Wie hält die Perücke:

    viele Perückenhersteller arbeiten mit Klebestreifen, Perückennetze etc. Das ist alles sehr umständich und die Zeit will man ja nicht nur auf das Aufsetzen verlieren. Manche Perücken haben Silikonstreifen in der Perücke, die einen Wiederstand an der Haut entstehen lassen und sich so festsetzen. Wenn Sie allerdings Haare unter der Perücke haben, sei es auch wenig oder kurz, dann hält der Klebestreifen nicht ideal. Ich empfehle ein Grip-Band, das ist ist ein Haarband aus Samt, das die Perücke optimal am Kopf hält, ohne den Kopf zu reizen.

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